Mittwoch, Mai 06, 2015

Meditation

Ein Zitat von Hanna Hümmer läst mich nicht los:

"Am Morgen meditiere ich oft das VaterUnser.
Bei "Vater" verweile ich lange und gern."
aus: "Leise und doch ganz nah" von Hanna und Walter Hümmer


Was faziniert mich dabei? Wieso lässt mich es nicht los?
Bei über 50 Worten, wird doch beim ersten Wort -inne- gehalten....
Es ist anscheinend so "wichtig", dass es mehr Wert ist als der Rest !?
Oder?

Hat es mit der Bedeutung des Wortes VATER zu tun?

Himmlischer Vater...

Es gibt andere Aspekte dazu.
Ich denke, dass in verschiedenen Lebensphasen andere Schwerpunkte iin Bezug zu dem Wort/Begriff VATER gebracht weden.

... Der eigene Vater:
Erzeuger, der Große & Starke,  Vorbild ... oder doch KEIN Vorbild?
Sondern (im angehenden Alter) schwach und fast hilflos?
Trotzdem noch eine ganz enge Bindung!
Der Gedanke an DANK und Vergebung, daran, die Liebe und das Verständniss auszusprechen ?


Greifbar nahe, dass man auf der "anderen" Seite steht:
Plötzlich evtl. selber VATER sein...

Der Große sein und sich evt. trotzdem schwach fühlen.
...

Nicht einfach!
Aber eben deswegen so fazinierend.

Seid und bleibt behütet!
><>
*JC

Dienstag, April 21, 2015

See You Again ...

(Ich) werde Dich wiedersehen...

So ein Song von "Wiz Khalifa" ( Lyrics / Video ), er schreibt darin eine emotionale Ode an den verstorbenen Filmstar Paul Walker.

In den jetzigen Tagen kommt mir bei diesen Worten aber eine ganz andere Bedeutung.

> In der Hoffnung auf diesen Satz ( "Wir werden uns wiedersehen!" ) haben sich von Wochen / Monaten viele junge Menschen von Ihren Familien, Freunden, Freundinnen, verabscheidet und sich auf eine Reise gemacht.
Sie wollten -mussten- Ihre Heimat und liebe Menschen verlassen.
Vielleicht um selber zu überleben, um Geld zu verdienen und dann zurückschicken, um dann auch die Familie in die Sicherheit zu holen.
Gründe über Gründe gab es viele,  um trotz diesem Schmerz des Abschiedes fort zugehen.
Welche Bilder von lieben Menschen hatten Sie im Kopf.?  Von Geschwistern, Eltern, EINER bestimmten Person des anderen Geschlechtes?
Was für Erinnerungen haben Sie mitgenommen? An Orte, Momente, Situationen in ihrer alten Heimat...  Alles war nicht so schwerwiegend wie der Grund TROTZDEM zu gehen.

Verbunden mit der Hoffnung, dass man sich wieder sehen wird.
Irgendwie, irgendwann...

Und nun?

Nun hat dies für viele, viele Menschen im Mittelmeer ein abruptes Ende gefunden.
Voller Hoffnungen und doch elendlich ertrunken!

... "See You Again!"
Nein, ein wiedersehen gibt es auf der Erde nicht mehr.

Die genauen Umstände dafür werden Familien, Freunde oft nicht erfahren.
Ob man in Afrika (in den Orten, wo diese Menschen gestartet sind) von dem Unglück im Mittelmeer erfährt? Ob die Menschen dort erahnen, was mit Ihren Brüdern, Söhnen, Freunden passiert ist?
Wie gehen Sie damit um?

Herr, gib Ihnen doch Trost; ein Wiedersehen, über diese Welt hinaus und  schenke, dass sich die Verhältnisse bessern. So, dass solch eine Reise mit so einem schrecklichen Ende erst gar nicht angetreten werden muss.
Und schenke Du UNS, dass wir angerühert werden und wir helfen.
Wo und wie auch immer.
Lass uns auch, in unserem "Luxus" / Überfluss, aufwachen um den Menschen zu helfen, die sich von ihrem Zuhause, von ALLEM  verabschieden -müssen- um ein besseres Leben (ein Leben ohne Krieg, Vertreibung, Hoffnugslosigkeit)zu suchen.

Du, Herr, weißt um die Last der Geschichte des deutschen Volkes.
Schenke, dass wir als Volk hier Verantwortung übernehmen und in einem Kraftakt gutes tun. Egal, was es (finanizell oder sonstwas) kostet.
... Ob aus Sühne oder aus Liebe zu jedem einzelnen Menschen. 
In diesem Sinne...
Grüße & Segen
*JC

Sonntag, April 12, 2015

Fundstück

Beu einem Kieswerk in der Nähe vom Neckar.

Sonntag, April 05, 2015